Salzwasser Fußbad.

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Mechanische Hornhautentfernung und Salzwasser Fußbäder.

Hornhautentfernung ist ein Teil der Fußpilz Therapie.

Für eine erfolgreiche Behandlung von sehr ausgeprägten Pilz Erkrankungen sind begleitende Maßnahmen zu Fußplege von großer Bedeutung. Mit handelsüblichen Hornhauthobel, Bimsstein, Raspel und Feile können verhärtete Hornschichten abgetragen werden. Dabei sollte aber sehr behutsam gearbeitet werden, insbesondere Laien erkennen mitunter nur schwer wieviel der abgestorbenen Hornhaut entfernt werden kann ohne dabei die lebenden durchbluteten Hautschichten zu reizen oder zu verletzen. Grundsätzlich gilt bei der Hornhautentfernung, lieber zu wenig als zu viel abtragen. Mit einem Fußbad aufgeweichte Hornhaut läßt sich deutlich leichter entfernen, die Verletzungsgefahr ist aber bei der Trockenentfernung von Hornhaut deutlich geringer. Salzwasserbäder sind eine Wohltat für die Füße. Wer den Ozean nicht vor der Haustür hat, kann sich selbst das Salzwasser herstellen und so seine gereizten Füße beim abendlichen Fernsehen beruhigen. In einem geräumigen großen Eimer können sich die Füße gegenseitig ordentlich durchmassieren. Abgestorbene Hautpartikelchen werden sanft entfernt, die Hornschichten der Haut werden nach regelmäßigen Anwendungen deutlich dünner. Die Fußbäder in Salzwasser helfen auch bei Fußgeruch, sie wirken regulierend auf die Schweißproduktion der Füße.

Stark nässende Hautstellen mit Alkohol desinfizieren.

Nässender Fußpilz in der Hornhaut der Ferse.

Wie bereits voran beschrieben wurde, neigen die erkrankten Hautstellen oft zum Nässen. Insbesondere nach Entfernung der Hornhaut macht es deshalb Sinn, die betroffenen Hautpartien mit Alkohol zu desinfizieren. Hochprozentiger medizinischer Alkohol (mindestens 96 Prozent) entzieht aufgequollenen Hautgewebe das Wasser und der Alkohol dringt desinfizierent tief in das Hautgewebe ein. Aktive Pilzzellen werden unmittelbar abgetötet und das Nässen der betroffenen Hautstellen kann so vorübergehend unterbunden werden. Dabei wird in Ethanol getränkter Zellstoff auf die erkrankten Hautpartien aufgelegt und zum Schutz gegen Verdunstung mit Folie abgedeckt. Bei Pilzbefall der Fersen oder Fußballen kann diese Behandlung deutlich länger als bei den empfindlichen Bereichen zwischen den Zehen erfolgen. Das kann mitunter wie beim Sepso heftig brennen, wird aber von einen massiv unter Fußpilz leidenden Patienten sicher gern in Kauf genommen. Die anschließend wenige Minuten gut abgelüfteten Füße nehmen das Fußpilzpräparat wesentlich besser auf, die Wirkstoffe können sehr tief in das Gewebe eindringen. Natürlich sind bei nässenden Pilzinfektionen keine wasserhaltigen Cremes zu empfehlen, sondern alkoholhaltige antimykotische Lösungen oder Pumpsprays wesentlich besser geeignet.

Öfter die Schuhe ausziehen, barfuß Laufen ist sehr gesund.

Barfuss laufen ist eine einfache Fußpilz Vorbeugung.

Das permanente Tragen von Schuhen ist eine Hauptursache für die weite Verbreitung von Hautpilzen in Deutschland. Schuhe werden überwiegend nach modischen Gesichtspunkten gekauft, komfortable Laufeigenschaften oder atmungsaktive gesunde Materialien spielen oft eine untergeordnete Rolle. Modische Turnschuhe aus synthetische Materialien sorgen selten für ein angenehmes Fußklima, der Name Sportlerfuß ist mittlerweile ein Synonym für kutane Mykosen. Viele Menschen sind berufsbedingt gezwungen Schuhwerk zu tragen, daß im Interesse des Arbeitsschutzes die fußhygienischen Aspekte in den Hintergrund stellt. Um so wichtiger wird es, den Füßen in der Freizeit ein wenig Erhohlung zu gönnen. Einfach öfter mal die Schuhe ausziehen, barfuß Laufen ist nicht nur für die Haut des Fußes gesund. Auch leichte Sandalen geben den Füßen und besonders den Zehen mehr Platz und Luft zum atmen. Wer überwiegend in Büro arbeitet, kann in den Wintermonaten beim Innendienst auf luftige Fußbekleidung wechseln, sofern dies nicht gegen den Dresscode des Unternehmens verstößt. Wer eine Fußpilz-Leiden erfolgreich behandelt hat, tut gut daran den nächsten Urlaub am Meer zu verbringen. Ausgiebige Spaziergänge am Strand und im knöcheltiefen Salzwasser verwöhnen die Haut der Füße und verringern die Gefahr einer erneuten Erkrankung.