Pilz & Neurodermitis.

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Darm Hefepilze und Neurodermitis Haut-Erkrankungen.

Ursachen für neurodermitische Hautveränderungen.

Ähnlich wie Pilzkrankheiten gehört auch die Neurodermitis zu den relativ wenig erforschten Erkrankungen. Als Ursache für neurodermitische Hautveränderungen werden von den Fachleuten immunologische Störungen sowie erblich bedingte Gendefekte diskutiert. Das Krankheitsbild wie auch die darauf abgestimmten Behandlungsmethoden sind äußerst vielfältig. Auf Grund der unzureichenden Erkenntnisse über die tatsächlichen Ursachen der Entstehung einer Neurodermitis Erkrankung, beschränken sich die Behandlung oft nur auf Linderung der Symptome. Neurodermitische Krankheiten sind für den Patienenten nicht nur sehr leidvoll, die kosmetisch unästhetischen Hautveränderungen sind auch eine starke psychische Belastung. Eine interessante Entdeckung lieferte der Krankheitsverlauf eines jungen Mannes, der sich schon seit seiner Kindheit wegen seiner Neurodermitis in regelmäßiger ärztlich Behandelung befand. Natürlich wurden zu diesem Zeitpunkt die roten Flechten mit den unerforschten Pilzerkrankungen in keinerlei Zusammenhang gebracht und die Behandlung mit geringen Dosen von Kortison und Antihistaminika zielte im wesentlichen auf Linderung von Hautreizungen und Juckreiz.

Naturheilverfahren - Keine Heilung oder Linderung.

Neurodermitis Erkrankungen sind noch unzureichend erforscht.

Neurodermitis Erkrankungen klingen oft mit zunehmendem Alter deutlich ab, so auch bei den beschriebenen Fallbeispiel. Jedoch blühten die krankhaften Hautveränderungen immer wieder auf und starke Rötungen an den Unterarmen und Handgelenken belasteten den Patienten. Die an Händen und Gelenkbereichen deutlich sichtbaren Abschilferungen die Haut störten den jungen Mann zudem, weil er durch seine geschäftliche Tätikeit viele direkte Kontakte mit Kunden und Geschäftspartnern pflegen mußte. Salben und Cremes mit Inhaltsstoffen wie Antihistaminika und Kortikoiden führten nur bedingt zur Linderung der Beschwerden. Die letzte Hoffnung auf Heilung suchte der Patient in Naturheilverfahren wie Akupunktur und Massageverfahren zur Lymphdrainage. Es wurden von den Therapeuten Stuhluntersuchungen zur Analyse möglicher Ungleichgewichte im Stoffwechsel durchgeführt. Die auf Grundlage dieser Erkenntnisse hergestellten homöopathische Präparate und Therapien in Kurkliniken brachten trotzt größter Disziplin des Patienten keine wesentlichen Veränderungen des Gesundheitszustandes.

Erfolgreiche Behandlung durch eine Anti-Pilz-Diät.

Hefepilze und Neurodermitis Hauterkrankung.

Die Ärzte verfolgten nun eine neue Strategie: Die Fahndung nach pathogenen Pilzen. Zunächst wurden die erkranken Hautstellen nach einer möglichen lokalen Pilzinfektion untersucht. Dazu wurden von den betroffenen Hautpartien Proben entnommen, die Hautschuppen auf einen Agar-Nährboden aufgebracht und ca. drei Wochen bebrütet. Die so entstandene Kultur wurde mykologisch getestet, lieferte aber keine Hinweise auf pathogene Pilze. Die auf der gleichen Diagnose Methode untersuchte Stuhlprobe zeigte hingegen massenhaft Hefepilz-Kolonien. Ein Mundabstrich ergab die selbe Diagnose, starker Befall durch Candida albicans. Die Ärtzte begannen nun eine Therapie mit Ampho-Moronal. Lutschtabletten für den Mundraum sowie Ampho-Moronal-Tabletten für den Darm brachten in Kombination mit einer strengen sechwöchigen Anti-Pilz-Diät den Durchbruch. Bereits eine Woche nach Beginn der Behandlung verschwand der Juckreiz an Händen und Handgelenken. Nach der dritten Woche der Antipilz-Therapie gingen die Rötungen und Abschilferungen der Haut stark zurück, die ständig schuppende Kopfhaut war ebenfalls abgeheilt. Die Kontrolluntersuchungen nach Ende der dreimonatigen Therapie lieferten einen klaren Befund: Der Patient war pilzfrei, an die Leidensgeschichte Neurodermitis erinnerten lediglich die zurückgebliebenen Vernarbungen. Die Frage des Patienten, ob eine Therapie gegen Darm Hefen im Kindesalter ihn vor der 32 Jahre währenden Odyssee des Leidens bewahrt hätte, war durchaus berechtigt.