Hefepilzbefall Magen.

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Candida albicans Hefepilze und Karies Erkrankungen.

Karies Erkrankungen begüstigen einen Hefepilz Befall.

Steht der Befall mit Candida albicans in einem direkten Zusammenhang Karies Erkrankungen der Zähne? Aus medizinischen Untersuchungen von Kleinkindern konnte festgestellt werden, daß deren Zahnkaries Erkrankungen auffallend häufig mit einer Candida Besiedelung der Mundhöhle einhergehen. Kennt man die Lebensweise von Pilzen im Allgemeinen, so weiß man auch deren Fähigkeiten mit anderen Organismen Kooperationen und Symbiosen einzugehen. Die Diskussionen über die Beteiligung von Candida und anderen pathogene Hefen an der Entstehung von Karies haben sich in den letzten Jahren verstärkt. Die Experten sind sich über die kariogene Potenz von Streptococcus mutans als Leitkeim der Zahnkaries einig. Nicht entgültig geklärt ist die interessante Frage, ob Hefepilze in einen kooperativen Prozess an der Zahnkaries Erkrankung beteiligt sind bzw. den Krankeitsverlauf aktiv beeinflussen. Nach den bisherigen Untersuchungen von Dr. Willi-Eckhard Wetzel und seinem Team sind kariöse Kavitäten ideale Biotope für Hefepilze der Gattung Candida albicans.

Hefepilzerkrankungen Ursache chronischer Kopfschmerzen?

Chronischer Kopfschmerzen durch Hefepilzerkrankungen verursacht.

Ein Patient litt bereits mehre Jahre häufig unter starken Kopfschmerzen. Durch die üblichen Untersuchungen konnte die Ursache für das periodisch widerkehrende Kopfschmerz-Leiden nicht gefunden werden. Die entsprechend häufig notwendige Therapie der Sympthome mit starken Schmerzmitteln konnte keine Lösung sein und ist eine gesundheitliche Belastung des Körpers. Eine mykologische Untersuchung des Schmerzpatienten ergab einen sehr auffälligen Befund. Die Zunge einen stark weißlichen Belag. Leider werden diesen Soorbelägen noch nicht die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt - die korrekte Bestimmung des Pilzbefalls gehört noch nicht zur diagnostischen Routine. Mittels Abstrich von der Zunge können Kulturen angelegt werden, die eine eindeutige Identifizierung ermöglichen. Pilzkulturen in der Mundhöle haben in der Regel einen Befall das Darms zur Folge. Die Untersuchung des Stuhlausstriches kann die Infektion des Magen-Darm-Trackts nachweisen. Die vierwöchige medikamentöse Behandlung des positiv getesteten Patienten brachte keine wesentliche Verbesserung.

Kariöse Zähne und Zungenbelag die Quelle des Pilzbefalls.

Zahnkaries und Zungenbelag der Beginn von Pilzerkrankungen.

Die als Ursache der Kopfschmerzen vermuteten Hefepilze konnten bei den Patienten mit der herkömmlichen Therapie nicht nachhaltig beseitigt werden. Die Ärzte untersuchten nunmehr die Zähne und das Zahnfleisch auf mykologische Infektionen oder Erkrankungen. Dabei konnte an nur einem einzigen Zahn eine krankhafte Veränderung in den Randzonen einer Amalganfüllung festgestellt werden. Aus den bräunlichen kariösen Material wurde eine Probe entnommen und mykologisch untersucht. Die Probe war positiv - Candida albicans. Die Pilz-Therapie wurde modifiziert und auf die Quelle des Pilzbefalls eingestellt. Der erkrankte Zahn wurde mehrmals täglich mit einem in Nystatin-Lösung getränkten Watteträgers direkt behandelt, begleitend mit einer oralen Gabe von Nystatin-Tabletten. Bereits eine Woche später waren die Abstriche hefepilz-frei. Kontrolluntersuchungen in den folgenden Wochen waren ebenfalls negativ, die Zunge des Patienten war frei von Belag und die starken Kopfschmerzen gingen an Häufigkeit und Intensität deutlich zurück. Daraus läst sich schließen, Karies begünstigt den Pilzbefall des Mundraumes und in Folge dessen eine Pilzinfektion des Darmes. Als mögliche Ursache für die Kopfschmerzen kommen Fuselalkohole in Frage. Die für diese Symthome bekannten Stoffe, entstehen bei den durch Pilze verursachten Gärprozessen.