Chronische Pilzerkrankung.

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Chronische Pilzerkrankung - Sepsis bei Immunschwäche.

Eine Hefepilz Sepsis kann bei Immunschwäche tödlich enden.

Das krankmachende Potential von Hefepilzen wurde von der Medizin lange nicht angemessen beachtet. Die Notwendigkeit der Unterdrückung der körpereigenen Immunabwehr bei der Behandlung von chonischen Blutkrankheiten oder bösartigen Geschwülsten machte die Gefährlichkeit von Pilzinfektionen deutlicher. Auch bei Organtransplantationen muß das Immunsystem des Patienten weitgehend ausgeschaltet werden, um die Abstoßung der verpflanzten Organe zu vermeiden. Immer wieder löschte dabei eine Pilz-Sepsis durch scheinbar plötzlich auftretende Pilzinfektionen das Leben der genesenen Patienten für die Mediziner völlig unerwartet aus. Der Zusammenhang von rasant steigender Pilzvermehrung und antibakteriellen sowie antibiotischen Behandlungen ist bereits länger bekannt und fügt sich in das Muster dieser Erkenntnisse ein. Im Umkehrschluß lassen chronische Pilz-Erkrankungen auf eine geschwächte Immunabwehr schießen, wie bsw. die durch eine HIV-Virus Infektion erworbene Immunschwäche AIDS.

Antimykotika Medikamente wirken bei Hefepilzen nur bedingt.

Verharmlosung von Hefepilz-Infektionen ist unverantwortlich.

Mit geschärften Blick für die latente Gefahr von Pilzerkrankungen wurde fogerichtig versucht, die Patienten medikamentös von allen möglichen Pilzen zu befreien. Oral oder per Injektion verabreichte Antimykotika sollten möglichst systematisch die Pilznester im gesamten Organismus nachhaltig beseitigen. Eine Illusion und maßlose Unterschätzung der Überlebensstrategien der bis heute nur unzureichend erforschten Mykosen. Hefepilze gelangen über die Mundhöhle, Speiseröhre in den Magen und Darm, leben in den Hohlräumen des Verdauungskanals weitgehend abgeschottet und lassen sich durch die bekannten medikamentösen Pilztherapien selten nachhaltig bekämpfen. Die bei Autopsien nachgewiesenen Pilzherde in den Organen verstorbener Patienten lassen Vermuten, daß Hefepilzerkrankungen allein in Deutschland jährlich mehr als zehntausend Todesfälle ursächlich herbeiführen. Mikropilze sind faszinierend und unglaublich vielfältig, werden bereits seit langen wirtschaftlich bei Gährprozessen für das Backen und der Herstellung von alkoholischen Getränken erfolgreich genutzt. Die Forschung über die krankmachenden Eigenschaften von Mikropilzen steckt aber noch in den Kinderschuhen. Ein völlig falsches Risiko-Management, bedenkt man den finanziellen Aufwand für die Prophylaxe weniger realer Risiken wie den medienwirksamen Rinderwahn ausgegeben wird. Die zunehmende Sensibilität für gefährliche Mykosen läßt aber hoffen, daß Pilzinfektionen künftig bereits vor schweren Pilzerkrankungen oder einer Pilzsepsis erkannt und erfolgreich behandelt werden können.

Hautallergien - Mykide verursachen allergische Erkrankunen.

Nachweis von Hefepilzen als Krankheitserreger.

Pilze produzieren allergene Stoffe, diese Mykide können Ursache für viele Allergien und Erkrankungen von Haut, Schleimhäuten, Gefäßsystemen und der inneren Organe sein. In diesem medizinischen Fachgebiet steht die Forschung ebenfalls noch am Anfang. Erste Studien belegen aber bereits den Zuammenhang von Pilzerkrankungen und allergischen Reaktionen. Durch Mykide verursachte Haut Schuppungen, Fleckenbildung, kleine Knötchen und nässenden Bläschen sind bereits länger bekannt. Mykide treten interessanter Weise häufig dann auf, wenn erkannte Pilzerkrankungen therapiert werden. Insbesondere bei Schädigung der Strukturen des Pilzes werden deren allergene Stoffwechselprodukte im Organismus der Patienten freisetzt und lösen Hautirritationen und Allergien aus. Die Hautallergien können dabei an Körperstellen auftreten die nicht mit der lokalen Pilzinfektion in Verbindung stehen. Weit aus mehr Beachtung wurden in der Vergangenheit den Mykotoxine oder Mykotoxikosen gewidmet. Pilzgifte können gefährliche Auslöser von Krebs sein. Ging man ursprünglich davon aus, nur Schimmelpilze wären für die Produktion von Mykotoxinen verantwortlich, weiß man heute, auch Hefepilze können gefährliche Mykotoxine produzieren. Während es für die Hefe Candida parapsilosis bereits als erwiesen gilt, steht für den unter Verdacht stehenden Candida albicans der sichere Beweis für die Bildung von Mykotoxinen noch aus. Bis zu der außerordentlich schwierigen und aufwendigen Beweisführung sollten aber bereits jetzt die Hefepilze als Krankheitserreger ernst genommen werden. Angesichts von mehr als l0.000 pro Jahr an Pilz Sepsis gestorbenen Menschen in Deutschland, verbietet sich jede Verharmlosung von Hefepilz-Infektionen.